Das staatlich anerkannte
Institut für Psychotherapie Berlin e.V.

Überblick: Ausbildungsgänge und Zugangsvoraussetzungen

Das Institut ist als Ausbildungsstätte eine Institution, die gemäß dem Psychotherapeutengesetz Ausbildung für (künftige) Psychologische Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen anbietet.

Gleichzeitig ist das Institut eine von der Ärztekammer Berlin anerkannte Weiterbildungsstätte für Ärzt*innen, um die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatztitel (= Fachkunde) "Psychotherapie" oder/und Zusatztitel "Psychoanalyse" zu vermitteln. Die Voraussetzungen zum Erwerb dieser Fachkunden bestimmt die jeweils gültige WBO der Ärztekammer Berlin (s. Webseite der Ärztekammer Berlin).

  • Die Voraussetzung zum Erwerb der Fachkunde "Psychotherapie" ist die Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung.
  • Die Voraussetzungen zum Erwerb der Fachkunde "Psychoanalyse" sind Facharztanerkennung in den Gebieten Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie oder Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Facharztanerkennung und 12 Monate Weiterbildung im Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Absatz 1 der WBO der Ärztekammer Berlin.

Für Ärzt*innen mit der Facharztanerkennung in dem Gebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie ist die Einführung einer speziellen Fachkunde "Psychoanalyse" geplant.

Je nach Grundberuf und Interesse haben Sie diese Möglichkeiten:

Grundberuf: Arzt*Ärztin, Psycholog*in

Ausbildung nach PthG sowie Weiterbildung für bereits Approbierte zum Erwerb der Fachkunden (gemäß ärztlicher Weiterbildungsordnung):

  • Psychoanalyse für Erwachsene
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene
  • Erwerb der Weiterbildungsanteile für den Facharzt
  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Psychiatrie und Psychotherapie
  • und für die fachgebundene Psychotherapie

Grundberuf: Pädagog*in, Sozialpädagog*in, Psycholog*in

Ausbildung nach PthG sowie Weiterbildung für bereits Approbierte zum Erwerb der Fachkunden:

  • Psychoanalyse für Kinder und Jugendliche
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
  • Befähigung zur Durchführung von Psychotherapien im Rahmen der Jugendhilfe nach §§ 27 und 35a (Sozialgesetzbuch [SGB] VIII und Kinder- und Jugendhilfegesetz [KJHG]) für Kinder und Jugendliche

Bitte beachten Sie bzgl. der zugelassenen Studiengänge unbedingt unsere Häufig gestellten Fragen und die Webseite des Landesamts für Gesundheit und Soziales Berlin. Die gesetzliche Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, das Psychotherapeutengesetz und einen Auszug aus der Weiterbildungsordnung der Berliner Ärztekammer finden Sie unter Downloads bzw. Links.

Details finden Sie in den Aus- und Weiterbildungsrichtlinien für die jeweilige Aus- und Weiterbildung im Bereich Erwachsene oder im Bereich Kinder und Jugendliche. Sie erhalten die Richtlinien, wenn Sie unsere Bewerbungsmappe im Sekretariat anfordern.

Was ist uns wichtig?

Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse?

Wir verstehen tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie als ein psychoanalytisches Behandlungsverfahren. Die Vermittlung von Theorie und Praxis ist eingebettet in die Tradition psychoanalytischen Denkens. Die enge Verbindung von Theorie und Praxis sind unverzichtbare Grundlage jeglicher psychotherapeutischer Aus- und Weiterbildung und hat bei uns einen besonders hohen Stellenwert.

Lehrtherapie oder Lehranalyse?

Wir empfehlen auch unseren Ausbildungskandidat*innen in Tiefenpsychologie eine Lehranalyse. Uns ist es ein Anliegen, auch für die tiefenpsychologisch fundierten Behandlungen eine Qualität zu sichern, wie sie sich nur durch intensive Selbsterfahrung des*der Therapeut*in herstellen lässt.

  • Introspektionsfähigkeit
  • das Vermögen, Übertragungs- und Gegenübertragungsvorgänge zu erfassen und damit umgehen
  • die Kompetenz in Arbeit mit regressiven Prozessen

sind wesentliches Handwerkszeug, das in allen psychodynamisch begründeten Verfahren erforderlich ist. Eigene intensive Selbsterfahrung ist essentiell.

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